Baukasten
Schneller Start, geringe technische Hürde, feste Vorlagen. Grenzen bei Individualisierung, Ladezeit und Datenhoheit.
WordPress, Baukasten oder individuelle Entwicklung: Vor- und Nachteile, Kosten im Betrieb und eine Entscheidungshilfe für Ihre Unternehmenswebsite.
Hinter jeder Website steckt eine technische Entscheidung: Wie werden Inhalte gespeichert, wer darf sie ändern, wie wird die Seite ausgeliefert? Drei Grundmodelle haben sich durchgesetzt. Baukästen sind Komplettangebote, bei denen Gestaltung, Hosting und Bearbeitung in einem Konto liegen. Content-Management-Systeme wie WordPress laufen auf Ihrem Hosting und bieten eine Bearbeitungsoberfläche, Themes und Erweiterungen. Statisch erzeugte Seiten werden aus Quelldateien fertig gebaut und als einfache Dateien ausgeliefert.
Dazu kommt die individuelle Entwicklung, bei der ein System genau auf Ihre Abläufe zugeschnitten wird, etwa ein Kundenportal oder ein Konfigurator. Sie ist die flexibelste und zugleich die teuerste Wahl, weil jede spätere Änderung Entwicklerarbeit bedeutet.
Keine dieser Optionen ist grundsätzlich gut oder schlecht. Entscheidend sind vier Fragen: Wie oft ändern sich Inhalte, und wer macht das? Welche Funktionen braucht die Seite, die über Texte und Bilder hinausgehen? Welche Pflege wollen und können Sie leisten? Wie wichtig sind Geschwindigkeit und Datenschutz? Mit den Antworten ist die Wahl meist schnell eingegrenzt.
Die Technik wird gewählt, bevor sie sichtbar ist, und sie lässt sich später nur mit Aufwand wechseln. Wer sich vom Angebot leiten lässt, das am günstigsten klingt, bezahlt oft in Pflege, Einschränkungen oder Umzugskosten.
Mythos: „WordPress ist immer die richtige Wahl, weil es alle nutzen.“ Fakt: WordPress ist verbreitet und flexibel, bringt aber Pflichten mit, nämlich Updates, Erweiterungen und Sicherheit. Für eine Seite mit zehn Unterseiten, die sich selten ändert, kann eine schlankere Lösung weniger Arbeit machen.
Beispiel (fiktiv): Ein Steuerbüro mit sieben Seiten und einem Kontaktformular braucht keinen Shop, keine Benutzerkonten und keine tägliche Redaktion. Eine statisch erzeugte Seite ist schnell, kaum angreifbar und fast wartungsfrei. Ein Verlag mit täglich neuen Artikeln und mehreren Redakteuren braucht dagegen ein System mit Rollen und Redaktionsablauf.
Schneller Start, geringe technische Hürde, feste Vorlagen. Grenzen bei Individualisierung, Ladezeit und Datenhoheit.
Große Auswahl an Themes und Erweiterungen, gute Bearbeitung durch Laien. Verlangt regelmäßige Updates und Aufmerksamkeit für Sicherheit.
Sehr schnell, kaum angreifbar, wenig Wartung. Inhalte werden über Quelldateien oder ein schlankes Redaktionswerkzeug gepflegt.
Inhalt und Darstellung getrennt. Sinnvoll bei großen Projekten und mehreren Ausspielkanälen, für kleine Seiten meist überdimensioniert.
Maßgeschneidert für besondere Abläufe. Höchste Freiheit, höchste laufende Verantwortung.
Spezialisierte Lösungen für Sortiment, Warenkorb und Zahlungen. Die Auswahl hängt von Größe und Anbindung ab, Details unter Online-Shops.
Die folgende Tabelle ordnet die gängigen Wege nach den Kriterien, die im Alltag zählen. Sie zeigt Tendenzen: Im Einzelfall hängt viel von der konkreten Umsetzung ab, und innerhalb jeder Gruppe gibt es große Unterschiede.
| Kriterium | Baukasten | WordPress (CMS) | Statisch erzeugt | Individuell |
|---|---|---|---|---|
| Start | Sehr schnell, wenig Vorwissen nötig | Schnell mit passendem Theme, Einrichtung braucht Erfahrung | Mittel, Aufbau und Vorlagen müssen entstehen | Langsam, alles wird geplant und gebaut |
| Eigene Bearbeitung | Einfach im Browser | Gut, bekannte Oberfläche | Über Textdateien oder angebundenes Redaktionswerkzeug | Nach Bedarf, muss mitgebaut werden |
| Gestaltungsfreiheit | Begrenzt durch Vorlagen | Hoch, abhängig von Theme und Builder | Sehr hoch | Unbegrenzt |
| Geschwindigkeit | Mittel, oft viele Fremdskripte | Sehr unterschiedlich, braucht Optimierung | Meist sehr gut | Abhängig von der Umsetzung |
| Sicherheit und Pflege | Anbieter pflegt das System, Sie die Inhalte | Updates für Kern und Erweiterungen nötig | Geringe Angriffsfläche, wenig Pflege | Pflege durch Entwickler nötig |
| Datenhoheit und Wechsel | Oft eingeschränkter Export, Bindung an Anbieter | Gut, Inhalte lassen sich exportieren | Sehr gut, Dateien gehören Ihnen | Gut, wenn Code und Dokumentation übergeben werden |
| Laufende Kosten | Monatliche Gebühr, Erweiterungen kosten extra | Hosting plus Pflege, Lizenzen für Zusatzprodukte | Hosting, gegebenenfalls Redaktionswerkzeug | Hosting plus Entwicklerzeit für Änderungen |
| Geeignet für | Kleine, einfache Auftritte mit seltenen Änderungen | Seiten mit regelmäßigen Inhalten und Redaktion | Unternehmensseiten mit klarer Struktur und Wunsch nach Tempo | Besondere Abläufe, Portale, Konfiguratoren |
Lesen Sie die Tabelle nicht als Rangliste. „Besser“ gibt es nur im Verhältnis zu Ihren Anforderungen: Wer nie etwas ändert, braucht kein Redaktionssystem; wer täglich publiziert, braucht eines.
Beantworten Sie die Fragen der Reihe nach. Wo eine Antwort die Wahl klar eingrenzt, ist das vermerkt. Das Ergebnis ist eine Richtung, keine Verpflichtung; die endgültige Entscheidung treffen Sie nach einer Beratung.
Wenn nach den sieben Fragen zwei Wege übrig bleiben, entscheidet die Gesamtrechnung über drei Jahre (siehe weiter unten). Wenn mehrere Fragen mit „weiß nicht“ beantwortet werden, sollten Sie zuerst die Anforderungen klären. Dabei hilft eine Seitenstruktur, die festhält, was Ihre Seite können muss.
Baukästen sind für viele ein legitimer Einstieg. Probleme entstehen selten am Anfang, sondern nach zwei, drei Jahren, wenn Anforderungen wachsen oder der Anbieter Konditionen ändert. Prüfen Sie deshalb vorab:
| Frage | Warum sie wichtig ist | Worauf Sie achten |
|---|---|---|
| Können Sie Inhalte exportieren? | Der Wechsel zu einem anderen System ist sonst ein Neuaufbau | Export von Texten, Bildern und Seitenstruktur in nutzbaren Formaten |
| Läuft die Domain auf Ihren Namen? | Sonst hängt Ihre Adresse am Anbieter | Domain extern registrieren oder Inhaberschaft klären |
| Welche Daten gehen an Dritte? | Datenschutz: Schriften, Statistik, Einbettungen | Einstellungen zu externen Diensten, Auftragsverarbeitungsvertrag |
| Wie schnell lädt die Seite mobil? | Viele Baukästen laden viel Code mit | Messung der Beispielseiten des Anbieters |
| Wie sind die Preise gestaffelt? | Funktionen kosten oft extra, Preise ändern sich | Gesamtkosten mit allen benötigten Funktionen für drei Jahre |
| Ist die Barrierefreiheit der Vorlagen belegt? | Bei einer BFSG-Pflicht sind Sie verantwortlich | Hinweise des Anbieters, eigene Stichproben |
| Wie kündigen Sie, und was passiert danach? | Seite verschwindet mit der Kündigung | Frist, Format, Übergabe der Daten |
| Kann der Code angepasst werden? | Für Besonderheiten brauchen Sie Spielraum | Zugriff auf eigene Stilregeln und Einbindungen |
Ein Baukasten ist besonders sinnvoll, wenn die Seite klein bleibt, selten geändert wird und der monatliche Betrag ein bewusst eingeplanter Teil der Kosten ist. Er ist weniger sinnvoll, wenn Sie wachsen wollen, besondere Funktionen brauchen oder Wert auf Unabhängigkeit legen.
WordPress besteht aus vier Teilen: dem Kern (die Software selbst), dem Theme (Gestaltung), den Plug-ins (Zusatzfunktionen) und der Datenbank (Inhalte, Einstellungen). Alle vier müssen zusammenpassen und gepflegt werden. Die große Auswahl ist Stärke und Risiko zugleich: Jede Erweiterung kann die Seite verlangsamen, mit anderen kollidieren oder eine Lücke enthalten.
Viele Themes werden mit Seitenbaukästen (Page Builder) ausgeliefert, mit denen sich Seiten per Maus gestalten lassen. Das beschleunigt den Start, erzeugt aber oft viel Code und bindet Inhalte an das Werkzeug. Alternativ nutzt man den Standard-Editor von WordPress mit einem schlanken, eigens entwickelten Theme. Das ist schneller und unabhängiger, verlangt aber mehr Entwicklungsarbeit am Anfang.
Dazu passt die Seite Website-Wartung, die den Betrieb im Detail beschreibt.
Eine statische Seite besteht aus fertigen Dateien. Beim „Bauen“ werden aus Vorlagen und Inhalten alle Seiten in einem Durchgang erzeugt und dann auf den Server gelegt. Besucher bekommen die Datei einfach ausgeliefert, ohne dass eine Datenbank oder ein Programm rechnen muss. Das macht die Seite schnell, robust und schwer angreifbar. Auch diese Website ist so aufgebaut.
Inhalte lassen sich auf verschiedenen Wegen pflegen: als Textdateien, über ein Redaktionswerkzeug mit Browser-Oberfläche (ein sogenanntes Headless-CMS) oder durch den Dienstleister. Funktionen, die Serverlogik brauchen, etwa Formulare, werden über kleine ergänzende Programme oder Dienste gelöst. Wichtig ist, dabei Datenschutz und Zustellsicherheit zu beachten.
| Frage | Antwort für statische Seiten |
|---|---|
| Kann ich selbst Texte ändern? | Ja, wenn ein einfaches Redaktionswerkzeug eingerichtet wird. Alternativ als Auftrag an den Dienstleister |
| Wie funktioniert ein Kontaktformular? | Über ein kleines Serverprogramm oder einen Dienst, der die Nachricht zustellt; Spam-Schutz und Datenschutzangaben gehören dazu |
| Was passiert bei hohem Besucherandrang? | Fertige Dateien lassen sich leicht verteilen und verkraften viel Last |
| Wie aufwendig sind Änderungen am Aufbau? | Wie bei jeder Entwicklung: Mit einer sauberen Vorlagenstruktur sind sie überschaubar |
| Brauche ich Programmierkenntnisse? | Für die Pflege der Inhalte nicht, wenn das Werkzeug passt; für den Aufbau ja |
| Was bei Suchfunktion oder Kundenkonto? | Dafür sind externe Dienste oder zusätzliche Programme nötig; ab einer gewissen Komplexität spricht das für ein anderes System |
Moderne Frameworks gehen einen Schritt weiter: Sie bauen Seiten mit Komponenten und liefern interaktive Teile erst bei Bedarf aus. Für große Projekte kann das lohnend sein; für eine Visitenkarten-Seite ist es meist mehr Aufwand als Nutzen.
Individuelle Entwicklung heißt, dass Funktionen genau nach Ihren Abläufen programmiert werden. Sie lohnt sich, wenn es keine Standardlösung gibt oder wenn Abläufe so besonders sind, dass jede Anpassung eines Standards teurer wäre als ein Neubau. Typische Anlässe sind Portale für Kunden, Konfiguratoren, Buchungssysteme mit eigenen Regeln und Anbindungen an interne Systeme.
Fragen Sie sich ehrlich, ob ein Standardsystem mit kleinen Anpassungen genügt. Meist ist es günstiger, Abläufe leicht an eine bewährte Lösung anzupassen als umgekehrt. Manchmal ist es das nicht, und dann ist Individualität richtig.
Der Startpreis ist nur ein Teil. Vergleichen Sie Wege über einen festen Zeitraum, am besten drei Jahre, und rechnen Sie jede Position. Das folgende Schema gilt für jeden Weg. Die Zahlen im Beispiel danach sind frei gewählt, um die Methode zu zeigen.
| Position | Frage |
|---|---|
| Einmalig: Konzept und Gestaltung | Was kostet der Aufbau, einschließlich Texten und Bildern? |
| Einmalig: Einrichtung und Start | Domain, Hosting, Zertifikat, Migration von Inhalten |
| Laufend: Lizenzen und Hosting | Monatliche oder jährliche Beträge für Baukasten, Plug-ins, Server |
| Laufend: Wartung und Sicherheit | Eigene Zeit oder Dienstleister, je nach Rhythmus |
| Laufend: Änderungen und Pflege | Wie oft ändert sich etwas, wer führt es aus? |
| Risiko: Ausfall und Reparatur | Was kostet ein Ausfall oder ein Angriff, und welche Vorsorge ist eingerechnet? |
| Risiko: Wechsel nach Ende der Laufzeit | Wie hoch ist der Aufwand für einen späteren Umzug? |
Rechenbeispiel mit frei gewählten Zahlen
Angenommen, ein Baukasten kostet 30 € im Monat. Über 36 Monate sind das 1.080 €, dazu Gestaltung und Texte als einmaliger Aufwand. Eine statisch erzeugte Seite verursacht im Betrieb vielleicht 8 € Hosting im Monat, dafür kostet jede Änderung durch den Dienstleister eine halbe Stunde Arbeit. Bei zwölf Änderungen im Jahr kommen sechs Stunden hinzu.
Ob der Baukasten günstiger ist, hängt vom Stundensatz, von der Zahl der Änderungen und vom Gestaltungsaufwand ab. Das Beispiel soll nur zeigen: Wer nur die Monatsgebühr vergleicht, übersieht Posten.
Wir rechnen Ihnen die Varianten gern auf Basis Ihrer Zahlen durch. Die Systematik, nach der wir kalkulieren, steht unter So kalkulieren wir.
Betrieb A: Dachdeckerei mit fünf Mitarbeitern
Anforderungen: sieben Seiten, ein Formular, selten Änderungen, mobile Besucher, Wunsch nach schnellem Laden. Pflegewunsch: gering, Änderungen ein- bis zweimal im Jahr.
Entscheidung: statisch erzeugte Seite mit Pflege durch den Dienstleister. Grund: wenig Pflegeaufwand, schnelle Seite, geringe Angriffsfläche.
Betrieb B: Fachverlag mit täglichem Blog
Anforderungen: tägliche Beiträge, drei Redakteure, Kommentare, Newsletter-Anbindung, Suchfunktion.
Entscheidung: WordPress mit schlankem Theme und sorgfältig gewählten Plug-ins, monatliche Wartung. Grund: Redaktionsablauf, Rollen, vorhandene Anbindungen.
Betrieb C: Maschinenbauer mit Konfigurator
Anforderungen: Kunden stellen Maschinen zusammen, Preise ergeben sich aus Regeln, Schnittstelle zum Warenwirtschaftssystem.
Entscheidung: individuelle Entwicklung für den Konfigurator, Unternehmensseite darum herum statisch oder mit CMS. Grund: Regeln und Anbindung sind nicht mit Standard lösbar.
Alle drei Entscheidungen folgen aus Anforderungen, nicht aus Vorliebe. Wer mit der Frage „Was soll die Seite können?“ beginnt, kommt meist schnell zu einer tragfähigen Wahl.
Je besser die Vorbereitung, desto weniger Besucher gehen verloren. Ein Umzug unter Zeitdruck ist die häufigste Quelle für Einbrüche bei der Auffindbarkeit.
| Mythos | Fakt |
|---|---|
| WordPress ist unsicher | WordPress ist so sicher wie die Pflege. Veraltete Installationen mit vielen Plug-ins sind das Risiko, nicht das System an sich |
| Baukästen sind billig | Sie sind günstig im Einstieg. Über Jahre kommen Gebühren, Zusatzfunktionen und Bindung hinzu |
| Individuelle Programmierung ist immer besser | Sie ist nur dann besser, wenn Standards nicht passen. Sonst bedeutet sie mehr Aufwand und mehr Pflichten |
| Statische Seiten sind etwas für Entwickler | Mit passender Pflegeform eignen sie sich für jedes Unternehmen, das selten ändert und Wert auf Tempo legt |
| Das System ist egal, Hauptsache die Seite sieht gut aus | Technik bestimmt Ladezeit, Sicherheit, Pflegekosten und Spielraum. Die Optik lässt sich in vielen Systemen erreichen, die Folgekosten unterscheiden sich stark |
| Mit dem richtigen Plug-in ist alles lösbar | Jedes Plug-in ist Zusatzlast und Zusatzrisiko. Weniger ist meist besser |
Mehr als zwei Antworten mit „nein“ oder „weiß nicht“ sind ein Zeichen, dass die Technik Aufmerksamkeit braucht. Ein Gespräch über Alternativen kostet nichts; die Antwort kann auch lauten, dass alles bleiben kann, wie es ist.
| Art | Beschreibung | Geeignet für | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Webhosting (geteilt) | Mehrere Kunden teilen sich einen Server | Kleine bis mittlere Seiten mit mäßigem Besucheraufkommen | Günstig, aber Leistung hängt von der Auslastung ab |
| Verwaltetes Hosting für ein System | Server, auf ein System (zum Beispiel WordPress) abgestimmt, mit Pflegeleistungen | Seiten, die Wert auf Komfort legen | Weniger Eigenaufwand, höhere Gebühr |
| Virtueller Server | Eigener Server mit zugesicherten Ressourcen | Größere Projekte, besondere Software | Wartung und Sicherheit liegen bei Ihnen oder Ihrem Dienstleister |
| Statisches Hosting mit Auslieferungsnetz | Fertige Dateien werden weltweit verteilt | Statische Seiten, schnelle Auslieferung | Datenschutz- und Vertragsfragen beachten |
| Baukasten-Hosting | Hosting ist im Baukasten-Paket enthalten | Kleine Auftritte ohne technische Betreuung | Wenig Kontrolle, Bindung an den Anbieter |
Wichtig ist weniger die Art als die Passung: Wie viel Besucher erwarten Sie, welche Software läuft darauf, wer pflegt den Server? Für die meisten Unternehmensseiten genügt ein solider Tarif bei einem Anbieter mit Sitz in der EU und guter Erreichbarkeit. Zur laufenden Pflege schauen Sie auf Website-Wartung.
Wer pflegt welche Inhalte, wie oft, mit welchem Wissen? Welche Funktionen sind nötig, welche nur nett?
Wir zeigen Ihnen zwei bis drei passende Wege mit Vor- und Nachteilen, Betriebskosten und Risiken.
Mit der Begründung, warum etwas nicht passt, nicht nur, warum etwas passt.
Wenn Sie wechseln: welche Inhalte, Adressen und Daten mitgehen und wie die Weiterleitungen aussehen.
Domain, Hosting und Zugänge auf Ihren Namen, Quellcode und Inhalte in Formaten, die man mitnehmen kann.
Für die Einordnung zählen Startkosten und laufende Kosten zusammen. Projekte beginnen bei uns ab 2.500 €, üblich sind 5.000 € und mehr; ein Baukasten ist am Anfang günstiger, kann aber über die Jahre durch Gebühren und Einschränkungen teurer werden. Wir rechnen Ihnen die Varianten über einen Zeitraum von drei Jahren durch.
Die Rechnung dazu: So kalkulieren wir.
Ein Content-Management-System ist eine Software, mit der Sie Texte und Bilder im Browser pflegen, ohne Programmierkenntnisse. WordPress ist das bekannteste, es gibt viele weitere.
Nein. Für kleine Auftritte können sie genügen. Prüfen Sie Datenschutz, Ladezeit, Exportmöglichkeiten und was passiert, wenn der Anbieter Preise ändert.
Das unterscheidet sich stark: Baukasten und Hosting haben monatliche Gebühren, WordPress braucht Pflege, individuelle Lösungen brauchen Entwicklerzeit für Änderungen. Eine Rechnung über drei Jahre ist aussagekräftiger als der Preis zum Start.
Texte und Bilder lassen sich meist übernehmen, die Gestaltung und die Funktionen müssen neu gebaut werden. Planen Sie das wie einen Relaunch mit Weiterleitungen.
Nicht, wenn wir die Pflege für Sie vereinbaren oder ein einfaches Bearbeitungswerkzeug einrichten. Für Seiten, die sich selten ändern, ist der Aufwand sehr gering.
Im Beitrag WordPress oder individuell vergleichen wir die Wege ausführlich.
Gepflegte Systeme laufen viele Jahre. Probleme entstehen, wenn Hersteller Unterstützung beenden, Plug-ins veralten oder Anforderungen sich ändern. Planen Sie alle paar Jahre eine Bestandsprüfung ein.
Meist ja, aber in unterschiedlichem Aufwand. Bei Baukästen sind Funktionen oft nur gegen Aufpreis oder gar nicht möglich, bei WordPress gibt es Erweiterungen, bei individuellen Lösungen wird neu gebaut. Mehr zum Thema Shop finden Sie auf der Seite Online-Shops.
Sie selbst oder Ihr Unternehmen, als Inhaber der Verträge. Dienstleister bekommen Zugang, aber nicht die Inhaberschaft.
Gemeint sind Werkzeuge, mit denen sich Funktionen ohne Programmierung zusammenstellen lassen. Für einfache Abläufe funktioniert das gut. Bei besonderen Anforderungen, Datenschutzvorgaben oder Leistungsbedarf stoßen sie an Grenzen, und die Abhängigkeit vom Anbieter steigt.
Ja, und das sollten Sie nutzen. Ein Systemwechsel ist ein guter Zeitpunkt, Seiten zusammenzulegen, Veraltetes zu streichen und die Struktur zu schärfen. Planen Sie die Weiterleitungen sorgfältig ein.
Schreiben Sie uns kurz, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was bei CMS und Technik für Sie sinnvoll ist, und was nicht.